nachhaltig

Zero Waste in meinem Badezimmer

16:14

Long time no see.
Das Leben hier in Berlin nimmt mich ganz schön ein und zum Glück, gibt es so viele Veganer, Vegetarier und Zero-Waste Freunde, dass ich den Austausch im Internet zwar immernoch sehr zu schätzen weiß, aber nicht mehr so darauf angewiesen bin, wie in der bayerischen Kleinstadt.

Ich beschäftige mich auch noch intensiver mit Zero Waste als zuvor.
Bisher hatte ich immer meine eigene Alu- oder Glaswasserflasche und einen eigenen Einkaufsbeutel dabei. Jetzt habe ich auch meine eigenen Gemüsenetze und stelle mein Badezimmer langsam aber sich komplett um.



Natürlich habe ich auch noch einige Dinge, die nicht Zero Waste sind, weil ich sie entweder noch aufbrauche, wie meine aktuelle Zahncreme oder, weil ich noch kein überzeugendes Zero Waste Produkt gefunden habe.

Was habe ich bereits umgestellt?

Was mir total leicht fällt: einen Waschlapen zu haben. Seit meiner Kindheit nutze ich einen Waschlappen um mich zu Waschen und abzuschminken und ich bin damit sehr zufrieden. Ich nutze seit einigen Jahren schwarze Waschlappen, damit man die Mascara- oder Eyelinerreste nicht sieht. Ich nutze sie mehrfach und wasche sie bei der wöchentlichen Handtuchwäsche mit.

Auch eine leichter Umstellung gab es bei der Zahnbürste. Mittlerweile gibt es auch bei DM plastikfreie Zahnbürsten aus Holz. Ansonsten empfehle ich natürlich den lokalen Unverpacktladen und Hydrophil. Dazu gibt es Zahnputztabletten aus dem Unverpacktladen.



Was auch ziemlich leicht zu erwerben ist, ist ein Seifenstück. Ich speziell habe eine Olivenölseife und lagere sie in diesem feuchtigkeitsdurchlässigen, natürlichen Sisal Seifensäckchen. So trocknet sie nach der Nutzung schnell und bleibt lange frisch. Feste, vegane Seifen gibt es auch im örtlichen Drogeriemarkt.

Ein bisschen schwerer zu erhalten sind die wiederverwendbaren Wattepads aus Stoff. Natürlich braucht die auch nicht jeder. Aber wenn man seine Augen besonders schonend abschminken will oder muss (nicht so wie ich mit dem Waschlappen quer über alles rubbelnd), sind sie sehr empfehlenswert. Ich habe meine auch wieder aus dem Unverpacktladen in der Nachbarschaft, es gibt aber auch viele Nähanleitungen im Internet, die man auch als Nähneuling gut bewältigen kann.

Zusätzlich habe ich auch ein festes Shampoo, die es mittlerweile auch bei DM gibt.
Meins ist aus dem Laden Sauberkunst hier in Berlin (keine Werbung). Die Umstellung läuft bishr sehr gut. Ja, das Shampoo schäumt etwas weniger, ist aber sehr ergiebig. Für meine sehr trockenen Haare benötige ich dennoch etwas mehr Pflege, vor allem in den Spitzen, weshalb ich ins feuchte Haar noch ein Pflegeöl gebe. Hier habe ich eines aus der Glasflasche, aber leider mit Plastikdeckel.
Auch bei meiner Gesichtspflege habe ich ein Produkt mit Glasbehalter und Plastikdeckel.

Vor kurzem habe ich mir einen Rashierhobel geholt. Nicht nur, dass er optisch was her macht, spart er auch Rasierklingen. In so einen Hobel, wie ihn schon unsere Groß- und Urgroßväter benutzt haben, kommen nämlich klassische Rasierklingen. Die sind zudem wesentlich günstiger und kommen auch ohne Plastikverpackung. Ehrlich gesagt hatte ich etwas Angst vor der ersten Rasur, weil so ein Hobel natürlich weniger Sicherheitsvorkehrungen hat, als die modernen Damenrasierer. Letztendlich bin ich vorsichtig und behutsam ein die erste Rasur gegangen und bin daher auch ohne Verletzungen aus der Dusche gekommen. Also, keine Angst, es ist nicht gefährlich.



Und abschließend noch ein paar Sätze zum Deo. Dort gibt es viele Produkte, hier eines von Rosenrot im Schraubglas. Leider bin ich bisher mit keinem Cremedeo oder Zerowaste Deo wirklich zufrieden und nutze sie daher nur nach dem Duschen. Da ich aber viel Fahrrad fahre und auch an sich viel in den Achseln schwitze, reicht mir die Wirkung aber leider nicht. Daher nutze ich zusätzlich noch ein Sprühdeo mit Aluminum. Habt ihr da super Empfehlungen für mich?


Wie stehst du zu Zero Waste?

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